Trekkingrucksäcke, schwerer Sack ganz leicht

Der Rucksack ist so ziemlich der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für Backpacker und Wanderer, die die Welt bereisen wollen. Wer mit Zelt und Schlafsack auf Wandertour geht, braucht einen geräumigen Trekkingrucksack. Er begleitet einen wochen-, monate- und sogar jahrelang auf dem Rücken von Land zu Land. Sie eignen sich besonders auf Reisen, Mehrtagestouren mit Zelt und Wildnis-Treks fernab der Zivilisation mit viel Gepäck. Doch wie findet man den perfekten Rucksack? Ein gewisses Vorwissen vor dem Kauf ist natürlich ratsam.

Doch die Auswahl ist endlos. Zu gross oder zu klein darf es auch nicht sein und auch das Material sollte angenehm zu tragen sein, denn wenn man mit einer vollen Ausrüstung mit einem Gewicht von bis zu 20 kg oder sogar mehr unterwegs bist, braucht man einen Rucksack, der das schwere Beladungsgewicht stabil verteilt und komfortabel tragbar macht.

Deswegen sollte ein Trekkingrucksack über versteifte Rückenpartien, profilierte Streben, aufwändige Polsterung an Rücken und Gurten, sowie einen starken Hüftgurt haben. Idealerweise tragen dann Hüfte und Beine das meiste Gewicht und können so dazu beitragen, Rücken und Schultern dauerhaft zu entlasten.

Zahlreiche Lastenkontrollriemen und Kompressionsriemen, sowie häufig auch variierbare Schultertragegurte helfen außerdem dabei, den Packsack kompakt und möglichst nahe am Körper zu halten. Die Funktionalität des Trekkingrucksacks ist deshalb besonders wichtig, um Balance zu halten, wenn man in schwierigem, steilem oder unebenem Gelände unterwegs ist.

Man sollte besonders auf die Länge des Rückens achten

Damit man alle Vorteile von einem Trekkingrucksack ausnutzen kann, muss die Größe des Rucksacks passen. Ausgangspunkt hierfür ist die Rückenlänge. Als Anhaltspunkt dafür, ob ein Rucksack passt, dienen folgende Größenangaben:

kurz: passt bei einer Rückenlänge zwischen 40 cm und 49 cm;
mittel: 50 cm – 57 cm;
lang: 58 cm – 69 cm.

Systematische Aufteilung:

Um die ergonomische Lastenverteilung des Rucksacks optimal auszunutzen, sollte man das Gewicht der Ausrüstung geschickt verteilen, ohne dass man nacher 10 Minuten lang einen Gegenstand suchen muss.

Grundsätzlich haben Trekkingrucksäcke deshalb eine Fächeraufteilung, die beim Packen unterstützt, indem sie beispielsweise erlaubt, schwere Gegenstände oder Trinksysteme nahe am Rücken im mittleren Bereich des Packsacks zu verstauen.

Außerdem verfügt ein Trekkingrucksack über ausreichend viele Fächer, die es ermöglichen, jedem Teil der Ausrüstung einen eigenen Platz zuzuweisen. So geht in dem Packsack nichts verloren und man behält jederzeit den Überblick.

Typischerweise verfügt ein Trekkingrucksack über folgende Ausstattungsmerkmale:

● Aufteilung des Packsacks in Haupt- und Bodenfach
● Flexibel verschließbarer Zwischenboden
● Zusätzliches Fach mit Schlauchleitsystem für integrierbare Trinksysteme
● Flexible Deckelfächer
● Viele Steck- und Reißverschlussfächer und Materialschlaufen außen am Trekkingrucksack
● Verschiedene Top-, Front- und Seitenzugänge zu den Fächern des Packsacks über Reißverschlüsse

Bei jeder Wanderung sollte man Getränke und Snacks für eine kleine Pause nicht vergessen. Im Winter optimalerweise heißer Tee in einer Thermoskanne und eventuell ein faltbares Alu-Sitzkissen damit man auf feuchten und mit Schnee bedecktem Bänken sitzen kann. Sollte man trotz aller vorausgehender Zeitplanung in die Dunkelheit geraten, muss eine Stirnlampe präsent sein, um den Weg zu weisen. Handys sind heutzutage auch Standardausrüstung. Durch die gute Netzabdeckung kann man fast überall telefonieren.

Zusammengefasst:

Mit einem funktionalen Trekkingrucksack kann man alles für eine ausgedehnte Tour in Selbstversorgung bei bestmöglichem Komfort tragen. Egal ob Zelt, Schlafsack, Kocher, Verpflegung – kurz: Deine gesamte Ausrüstung – findet in einem großvolumigen Trekkingrucksack Platz.

 

 

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